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Wolfcenter, Frank Faß, Christina Faß, Autobahnschild, B27, Tourismus

Pressemitteilung: Für den Tourismus in der Region – Hinweistafeln an der BAB27 für das WOLFCENTER Dörverden

Wer auf der Bundesautobahn A27 in beiden Fahrtrichtungen unterwegs ist wird am rechten Fahrbahnrand auf eine neue touristische Hinweistafel aufmerksam. Die beiden braun-weißen Tafeln, die vor zwei Wochen jeweils vor den Abfahrten Verden-Nord bzw. Verden-Ost aufgestellt wurden, machen auf das WOLFCENTER Dörverden aufmerksam. Die Inhaber des WOLFCENTER – Frank und Christina Faß – sind äußerst dankbar für diese weitere großartige Möglichkeit auf die Freizeitattraktionen des Landkreis Verden aufmerksam zu machen und somit auch auf die Tourismusregion Mittelweser. „Es gilt klar hervorzuheben, dass die Errichtung der beiden Hinweistafeln ohne den starken Einsatz des niedersächsischen Landtagpolitikers Dr. Gero Hocker (FDP) nicht möglich gewesen wäre. Wir sind ihm sehr dankbar dafür, dass dieses Projekt nach einem umfangreichen Verwaltungsweg realisiert werden konnte.“, so das Ehepaar Faß.

Wolfcenter, Vortrag, Workshop, Wolfsyposium, Wölfe

Pressemitteilung: Wölfe in Deutschland, Europa und Kanada – 1. Internationales Wolfsymposium im WOLFCENTER Dörverden

Canis lupus lupus, so lautet die wissenschaftliche Bezeichnung des Europäischen Grauwolfes. Der Wolf ist in letzter Zeit regelmäßiger Bestandteil der Medien, denn er ist wieder zurück nach Deutschland gekommen. Seit inzwischen drei Jahren erfahren die Besucher des Wolfcenters Dörverden dort spannende Fakten zu eben diesem Tier und haben die Gelegenheit, sich einen solchen Grauwolf im Zusammenspiel mit seinen Artgenossen auch mal ganz in Ruhe anzusehen.

„Viele unserer Besucher interessieren sich sehr für die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und auch dafür, was für Folgen diese Rückkehr nach sich zieht. Inzwischen kann man in Deutschland auf eine Wiederansiedlungsgeschichte von über einer Dekade zurückblicken. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dies eine relativ kurze Zeit, in der wir Erfahrungen mit diesen faszinierenden Tieren sammeln konnten.“, erklärt Frank Faß, Inhaber des Wolfcenters. „Daher freuen wir uns sehr, dass es uns in Zusammenarbeit mit der Landesjägerschaft Niedersachsen gelungen ist, im September ein Symposium mit zahlreichen Experten aus Deutschland aber auch den europäischen Nachbarländern und sogar Kanada zum Erfahrungsaustausch veranstalten zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei diesem gegenseitigen Austausch viel voneinander lernen können und freue mich sehr über die vielfältige Varianz der Themenbereiche unserer Referenten.“

Dieses 1. Internationale Wolfsymposium wird vom 27. bis zum 29. September 2013 im Wolfcenter Dörverden stattfinden und jeder Interessierte kann dabei sein (Voranmeldung erforderlich). Bis zu insgesamt 250 Teilnehmer haben die Gelegenheit sich u. a. über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und Niedersachsen und ihre Zukunft in Europa informieren zu lassen. Es wird Einblicke in die derzeitige Situation der Wölfe und auch ihrer Beutetiere in verschiedenen Ländern geben, ebenso wie in das damit stark verbundene, wichtige Thema des Herdenschutzes. Natürlich darf auch die Thematik Wolf und Jagd nicht fehlen. Ebenso wenig wie das Thema Hund. Seine Abstammungsgeschichte vom Wolf und die damit zusammenhängenden Anpassungen und neuen Aufgaben der Hunde, z.B. in der Jagd, werden ebenfalls beleuchtet.

Eine detaillierte Übersicht über die Vortragsthemen, die Referenten, wie auch zu den Anmeldemodalitäten, ist unter https://www.wolfcenter.de/Wolfsymposium.html zu finden.

Wolfcenter, Aktuelles, Bilderausstellung, Tatjana Schneider, Malerei, Wölfe

Bilderausstellung im WOLFCENTER: Wolfsbeobachtungen im Wolfpark Werner Freund

Diese Bilder sind das Ergebnis einer besonderen Gabe. Tatjana Schneider, geboren am 24.04.1968 in Brunsbüttel, hat diese Gabe.

Ihre Leidenschaft zum Malen lag schon immer auf dem Gebiet der Natur. Als sie ihren ersten Hund – eine Leonbergerhündin – bekam, wuchs auch ihre Begeisterung für die Verhaltensforschung. Durch ihren Hund lernte sie viel über die Verhaltensweisen von Hunden und lernte, durch ihr Interesse getrieben, verschiedene Wolfsethologen kennen. Auf diesem Weg lernte Tatjana Schneider dann auch Werner Freund kennen, den sie seit nun genau 20 Jahren im Wolfspark Werner Freund in Merzig begleitet. Dort hat sie seit dem die Möglichkeit Wölfe aus nächster Nähe zu beobachten, mit ihnen zu arbeiten und sie zu malen. Das Talent für die Malerei stellte sich schon in ihrer Kindheit heraus – ein Erbe ihrer Mutter. Als vor zwei Jahren bekannt gegeben wurde, dass Tatjana die Nachfolgerin von Werner Freund wird, nahm sie dieses zum Anlass ein Buch zu illustrieren, in dem viele ihrer gemalten Bilder aus 20 Jahren Wolfsbeobachtung zu sehen sind. Das Buch zeigt die Wölfe so wie sie leben.

Eine kleine Auswahl dieser Bilder können Sie, liebe Besucher, heute hier anschauen.

Tatjana Schneider wünscht Ihnen viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

Diese Bilder sind hier im WOLFCENTER bis zum 31.08.2013 ausgestellt und können auch erworben werden.

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Pressemitteilung: Wanderausstellung „Hunde im Krieg – Hunde als Waffe“ im WOLFCENTER Dörverden  

Hunde sind aus dem menschlichen Alltag nicht mehr weg zu denken. Ob in der Familie, als Wächter über Haus und Hof oder als treuer Freund – für Viele von uns gehören Hunde einfach zum Leben dazu. Doch Hunde haben nicht nur im Privatbereich einen Platz im Leben der Menschen gefunden. Sie sind auch im Dienste des Menschen unterwegs und wurden in Vergangenheit und werden in der Gegenwart u.a. auch in Kriegsgebieten eingesetzt. Die Wanderausstellung „Hunde im Krieg – Hunde als Waffe“ des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums befasst sich mit diesem Thema. Anhand von Originalexponaten und zahlreichen Illustrationen, zeitgenössischen Fotografien und Informationstafeln wird die Verwendung von Hunden im I. und II. Weltkrieg sowie im Vietnamkrieg veranschaulicht. Bis zum 31.10.2013 wird diese Ausstellung im WOLFCENTER Dörverden zu sehen sein.

 

Pressemitteilung: WOLFCENTER Dörverden entwickelt sich weiter und bietet neue Angebote  

Im April 2010 wurde das Wolfcenter Dörverden eröffnet. Seither können Frank und Christina Faß als Inhaber des Wolfcenters auf eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zum Thema freilebende Wölfe in Deutschland zurückblicken.

„Immer wieder stellen wir bei unseren Besuchern das große Interesse an unseren Führungen zu den Wölfen fest, die wir mehrfach am Tag in Kombination mit Schaufütterungen anbieten“, erklärt Frank Faß.“ Auch die beiden Dauerausstellungen stoßen auf Interesse. Wir sind auf dem richtigen Weg. Parallel dazu ist uns jedoch auch wichtig, dass wir uns stetig weiter entwickeln. So freuen wir uns darüber, dass wir auch in diesem Jahr 2013 neue und zusätzliche Angebote im Wolfcenter zur Verfügung stellen.“

So wird seit kurzem der sog. „Lehrgang Wolf“ angeboten. In dieser 17-tägigen Ausbildung, die sich in vier Blöcke unterteilt, wird den Teilnehmern umfangreiches Wissen über Wölfe und deren Berührungspunkte mit der Landwirtschaft, dem Jagdwesen, der allgemeinen Öffentlichkeit und anderen möglichen Konfliktpunkten vermittelt. Der Lehrgang ist derart tiefgreifend, dass die Teilnehmer nach Abschluss des Lehrgangs selbst eine fachlich einwandfreie Öffentlichkeitsarbeit leisten können. Der Lehrgang beginnt am 20. Juni und findet an den Standorten Wolfcenter Dörverden, in der Lausitz und in der Niederen Tatra in der Slowakei statt. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Ein außergewöhnliches Projekt findet in der Zeit vom 14. bis 19. Juli im Wolfcenter statt. Aufmerksamkeitsgestörte Kinder (ADS) und ihre Eltern verbringen eine Zeit mit Wölfen. Das Projekt namens „Makui“ ist ein einzigartiges Vorhaben das Mensch, Wolf, Hund und Natur als Grundlage nimmt, um hier ein multi-modales Trainings- und Therapiekonzept durchzuführen. Fünf Tage sind für verhaltenstherapeutische, systemische, erlebnis- und sinnestherapeutische Ansätze und Neurofeedback vorgesehen – eingebettet in die Wahrnehmungs- und Sinneswelt des Wolfcenters – für aufmerksamkeitsgestörte Kinder und deren Eltern. Sieben Experten begleiten diese mit ihrer vielfältigen und professionellen Kompetenz. Ziel ist es, Grenzen aufzuzeigen und einen respektvollen Umgang zu trainieren, um alltägliche Situationen mit Achtung, Werten und angemessenen Verhaltens- und Kommunikationsweisen zu meistern.

Vom 27. bis 29. September 2013 findet das 1. Internationale Wolfsymposium des Wolfcenter in Dörverden in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen statt. Verschiedene Experten aus Deutschland, den europäischen Nachbarländern und aus Kanada berichten einem 250 Personen starken Publikum über den Status Quo freilebender Wölfe in ihren Ländern. Neben den vielen verschiedenen wolfsspezifischen Themen wird auch der Hund auf dem Symposium eine thematische Rolle spielen. Grundlegend sollen verschiedene Fragen über Probleme und Lösungen im Umgang mit freilebenden Wölfen diskutiert werden. Zu den Experten zählen unter anderem: Ilka Reinhardt (Wildbiologisches Büro Lupus), Dr. Britta Habbe (Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen), Ulrich Wotschikowsky (Jäger), Bob Hayes (Biologe im Yukon Territory Kanada), Prof. Dr. Kurt Kotrschal (Wolf Science Center Österreich), Georg Sutter (Wildhüter, Schweiz),
Michael Grewe (Inhaber, Canis – Zentrum für Kynologie), Olof Liberg (Grimsö Wildlife Research Station, Schweden) Dr. Rolf Jaeger (Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.), Bernd Dankert (Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft), Günther Bloch (Canidenexperte, Kanada), Prof. Luigi Boitani (Universität Rom, Italien).

Pressemitteilung: Der Würger vom Lichtenmoor zu Besuch im WOLFCENTER Dörverden

Vor 64 Jahren schlich er durch unsere benachbarten Landkreise Nienburg, Neustadt und Fallingbostel – der sagenumwobene „Würger vom Lichtenmoor“. Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Gestalt aus einem Edgar Wallace Film, sondern um den kräftigen Wolfsrüden, der im Jahr 1948 in Niedersachsen für viel Aufheben sorgte und vermutlich aus Osteuropa nach Deutschland gelangte. In den Notzeiten der Nachkriegszeit, in denen Fleisch teure Mangelware und streng rationiert war, verschwanden seit Winter 1948 Wild- wie auch Nutztiere. Die Angst ging um… Als Jäger in der britisch-besetzten Zone unterlag man dem Waffenverbot. Doch nach vielzähligen Hinweisen und z.T. sehr mysteriösen „Rissen“ wurde die größte Treibjagd in der Geschichte Niedersachsens gestartet – 1500 Treiber und 70 Jäger waren unterwegs, ohne Erfolg. Nach der vergebens durchgeführten Treibjagd erhielt schließlich der Landwirt und Jäger Hermann Gaatz als Ausnahme zum geltenden Waffenverbot die Genehmigung eine Waffe zuführen, und seine Jagd auf den „Würger“ ging los. Sie endete schließlich am 27. August 1948, nachdem es Hermann Gaatz gelang, den Wolfsrüden in der Nähe von Eilte zu strecken. Von diesem berühmt-berüchtigten Wolf ist heutzutage noch das Haupt im präparierten Zustand erhalten. Ab dem 03.10.2012 werden im WOLFCENTER dieses Kopfpräparat und das Jagdgewehr, mit dem der „Würger“ gestreckt wurde, sozusagen als Zeitzeugen, für ein halbes Jahr zu sehen sein.