Eine Kulturgeschichte des Wolfes

Eine Kulturgeschichte des Wolfes

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Beschreibung

Eine Kulturgeschichte des Wolfes

von Rainer Schöller

Aufgezeigt werden anhand glaubwürdig überlieferter Texte die spannungsreichen Beziehungen zwischen Tier und Mensch. Mangels effektiver realer Waffen und Methoden, dem Wolf den Garaus zu machen, versuchte man vorrangig mit magisch-religiösen und kirchlichen Konstrukten (Riten, Anrufungen, Gegenständen, Substanzen) der Intervention und Prävention, den Wolf von den Nutztieren und sich selbst fern zu halten. Der Wolf war vor der Erfindung der Schusswaffe als gleichsam ebenbürtiger Gegner schlecht zu beherrschen, so dass auch der Mensch selbst nachweislich, wenn auch selten, Opfer von Wolfsattacken wurde. Wie entstand im Geltungsbereich des christlichen Glaubens die schrille und panische Angst vor dem Wolf, welche sich bis in die heutige Zeit erhalten hat? Was wurde und wird dem Wolf nicht alles nach anthropologischer Sichtweise angedichtet? Diesen Fragen wurde mit Eifer nachgespürt. Die durchgehend negative Wertung des Wolfs wird anhand vieler Beispiele aus der deutschen Sprache und Literatur nachgewiesen. Als sich die theologische Disziplin Dämonologie in der Frühen Neuzeit etablierte, hatte unter anderem der Bann- und Werwolfglaube eine tödliche Konsequenz für Viele. Die umfangreiche Sammlung von Wolfssegen im Anhang ist einzigartig.

Maße: 14,9 x 4,3 x 22,3 cm, Hochformat

Einband: hardcover
Seitenzahl: 684
Erscheinungsjahr: 2017

Zusätzliche Information

Gewicht 943 g