Yearly Archives: 2013

Wolfcenter, Vortrag, Workshop, Wolfsyposium, Wölfe

Pressemitteilung: Ein großer Erfolg – das 1. Internationales Wolfsymposium des WOLFCENTER Dörverden zeigte Optionen auf für ein gemeinsames Leben mit dem Wolf

Vom 27. bis 29. September veranstaltete das WOLFCENTER Dörverden das 1. Internationale Wolfsymposium. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. unterstützte das Symposium als Kooperationspartner.

Ziel dieses Symposiums war es, den gegenwärtigen Status Quo an Erfahrungswerten mit freilebenden Wölfen in Deutschland festzustellen und diesen mit Erfahrungsberichten aus dem europäischen und kanadischen Umfeld zu vergleichen. Dabei wurden die üblichen Konfliktkreise „Wolf & Jagd“, „Wolf & landwirtschaftliche Nutztiere“ „Wolf & seine Gefährlichkeit für Menschen“ diskutiert. Ferner wurde dabei festgestellt, welche Konflikte möglicherweise in Deutschland noch zu erwarten sein werden bzw. umgekehrt in Deutschland nicht auftreten dürften. Etwa 180 Teilnehmer nahmen an dem Symposium teil. Als sehr gelungen bewerteten Frank und Christina Faß, als Inhaber des WOLFCENTER, dass es bei allen Gesprächen und Vorträgen nicht um den richtigen oder falschen Umgang mit der Rückkehr der Wölfe ging, sondern aus den verschiedenen Ländern verschiedene Optionen vorgestellt wurden.

Fachlich eröffnet wurde das Symposium von Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftrage der Landesjägerschaft Niedersachsen, die den Teilnehmern neben dem aktuellen Stand der Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen auch den bundesweit einmaligen „niedersächsischen Weg“ in Bezug auf das Wolfsmonitoring vorstellte.

Obgleich man von einer zusammenhängenden Wolfspopulation in Europa sprechen müsse, so Prof. Dr. Luigi Boitani, Leiter der Large Canivore Initiative of Europe (LCIE), die die EU-Kommission in Fragen des Schutzes und des Managements großer Raubtiere berät, in seinem Vortrag, hätten die unterschiedlichen Länder auch ganz unterschiedliche Voraussetzungen in Bezug auf ihre jeweils eigenen Wolfsvorkommen. Die entscheidenden Faktoren seien hierbei die land(-wirt)schaftlichen Gegebenheiten und die Beutetierdichte. Diesen Verhältnissen entsprechend seien regionale Lösungsansätze im Wolfsmanagement am erfolgversprechendsten. Für die Zukunft, so prognostizierte er, seien vor allem die Toleranzschwellen von Staat, Bevölkerung, Nutztierhaltern und Jägern in Bezug auf die von Wölfen angerichteten Schäden der entscheidende Indikator für die weitere Entwicklung der Wolfspopulation. Wie unterschiedlich die Herausforderungen, die mit der Rückkehr der Wölfe verbunden sind, tatsächlich sein können, belegte der Vortrag von Prof. Dr. Olof Liberg, Grimsö Wildlife Research Station, Swedish University of Agriculture Sciences: Schwerpunkte der innerschwedischen Diskussion seien die Überwindung der Inzuchtproblematik der stark isolierten schwedischen Wolfspopulation – noch bis zum Jahre 2008 waren die Wölfe in Schweden durchschnittlich enger verwandt als zwei Geschwister, sowie die weitere Entwicklung in Bezug auf das Thema Regulierung des Wolfsvorkommens – die EU-Kommission hatte im Winter 2012 in Schweden die Jagd auf eine festgelegte Anzahl an Wölfen aufgrund des Verstoßes gegen geltendes Recht gestoppt.

Konfliktmanagement in Bezug auf Nutztierhalter in Form von Prävention durch Herdenschutzhunde gehörte ebenso zum breiten Themenspektrum des Symposiums,  wie  ein gleichsam anthropologischer Blick auf das Verhältnis Wölfe und Jäger durch Eckhardt Fuhr.

Voneinander lernen und aus den Erfahrungen anderer profitieren, dieser Zielsetzung ist das zweitägige Symposium absolut gerecht geworden, waren sich Referenten wie Teilnehmer am Ende einig. Viele der einzelnen Referentenbeiträge sind in dem zugehörigen Tagungsband erschienen, der über das WOLFCENTER Dörverden zu beziehen ist.

„Dem 1. Internationalen Wolfsymposium im WOLFCENTER Dörverden werden weitere folgen“, ziehen Frank und Christina Faß Bilanz.

Pressemitteilung: Weltrekordversuch „Rudelheulen mit den Wölfen“

Wer dabei sein will, der sollte schon mal seine Stimme ölen: Wir möchten am 25.08.2013 mit dem größten menschlichen Rudel unsere Wölfe zum Heulen bringen und brauchen dafür jede Stimme. 2012 waren wir 300 Personen – mit Ihrer und Eurer Hilfe schaffen wir dieses Jahr den Rekord! Der Rekord startet um Punkt 13.00 Uhr, wird in diesem Jahr gefilmt und bei Guinness eingesendet und jeder kann hier kostenlos mitmachen. Wir freuen uns auf viele „Mitheuler“.

Ein besonderer Leckerbissen für alle Besucher: An diesem Tag gilt für jeden den ganzen Tag ein Sonderpreis von 5 Euro Eintritt ins WOLFCENTER (dies ist nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar)!

Wolfcenter, Frank Faß, Christina Faß, Autobahnschild, B27, Tourismus

Pressemitteilung: Für den Tourismus in der Region – Hinweistafeln an der BAB27 für das WOLFCENTER Dörverden

Wer auf der Bundesautobahn A27 in beiden Fahrtrichtungen unterwegs ist wird am rechten Fahrbahnrand auf eine neue touristische Hinweistafel aufmerksam. Die beiden braun-weißen Tafeln, die vor zwei Wochen jeweils vor den Abfahrten Verden-Nord bzw. Verden-Ost aufgestellt wurden, machen auf das WOLFCENTER Dörverden aufmerksam. Die Inhaber des WOLFCENTER – Frank und Christina Faß – sind äußerst dankbar für diese weitere großartige Möglichkeit auf die Freizeitattraktionen des Landkreis Verden aufmerksam zu machen und somit auch auf die Tourismusregion Mittelweser. „Es gilt klar hervorzuheben, dass die Errichtung der beiden Hinweistafeln ohne den starken Einsatz des niedersächsischen Landtagpolitikers Dr. Gero Hocker (FDP) nicht möglich gewesen wäre. Wir sind ihm sehr dankbar dafür, dass dieses Projekt nach einem umfangreichen Verwaltungsweg realisiert werden konnte.“, so das Ehepaar Faß.

Wolfcenter, Vortrag, Workshop, Wolfsyposium, Wölfe

Pressemitteilung: Wölfe in Deutschland, Europa und Kanada – 1. Internationales Wolfsymposium im WOLFCENTER Dörverden

Canis lupus lupus, so lautet die wissenschaftliche Bezeichnung des Europäischen Grauwolfes. Der Wolf ist in letzter Zeit regelmäßiger Bestandteil der Medien, denn er ist wieder zurück nach Deutschland gekommen. Seit inzwischen drei Jahren erfahren die Besucher des Wolfcenters Dörverden dort spannende Fakten zu eben diesem Tier und haben die Gelegenheit, sich einen solchen Grauwolf im Zusammenspiel mit seinen Artgenossen auch mal ganz in Ruhe anzusehen.

„Viele unserer Besucher interessieren sich sehr für die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und auch dafür, was für Folgen diese Rückkehr nach sich zieht. Inzwischen kann man in Deutschland auf eine Wiederansiedlungsgeschichte von über einer Dekade zurückblicken. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dies eine relativ kurze Zeit, in der wir Erfahrungen mit diesen faszinierenden Tieren sammeln konnten.“, erklärt Frank Faß, Inhaber des Wolfcenters. „Daher freuen wir uns sehr, dass es uns in Zusammenarbeit mit der Landesjägerschaft Niedersachsen gelungen ist, im September ein Symposium mit zahlreichen Experten aus Deutschland aber auch den europäischen Nachbarländern und sogar Kanada zum Erfahrungsaustausch veranstalten zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bei diesem gegenseitigen Austausch viel voneinander lernen können und freue mich sehr über die vielfältige Varianz der Themenbereiche unserer Referenten.“

Dieses 1. Internationale Wolfsymposium wird vom 27. bis zum 29. September 2013 im Wolfcenter Dörverden stattfinden und jeder Interessierte kann dabei sein (Voranmeldung erforderlich). Bis zu insgesamt 250 Teilnehmer haben die Gelegenheit sich u. a. über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und Niedersachsen und ihre Zukunft in Europa informieren zu lassen. Es wird Einblicke in die derzeitige Situation der Wölfe und auch ihrer Beutetiere in verschiedenen Ländern geben, ebenso wie in das damit stark verbundene, wichtige Thema des Herdenschutzes. Natürlich darf auch die Thematik Wolf und Jagd nicht fehlen. Ebenso wenig wie das Thema Hund. Seine Abstammungsgeschichte vom Wolf und die damit zusammenhängenden Anpassungen und neuen Aufgaben der Hunde, z.B. in der Jagd, werden ebenfalls beleuchtet.

Eine detaillierte Übersicht über die Vortragsthemen, die Referenten, wie auch zu den Anmeldemodalitäten, ist unter https://www.wolfcenter.de/Wolfsymposium.html zu finden.

Wolfcenter, Aktuelles, Bilderausstellung, Tatjana Schneider, Malerei, Wölfe

Bilderausstellung im WOLFCENTER: Wolfsbeobachtungen im Wolfpark Werner Freund

Diese Bilder sind das Ergebnis einer besonderen Gabe. Tatjana Schneider, geboren am 24.04.1968 in Brunsbüttel, hat diese Gabe.

Ihre Leidenschaft zum Malen lag schon immer auf dem Gebiet der Natur. Als sie ihren ersten Hund – eine Leonbergerhündin – bekam, wuchs auch ihre Begeisterung für die Verhaltensforschung. Durch ihren Hund lernte sie viel über die Verhaltensweisen von Hunden und lernte, durch ihr Interesse getrieben, verschiedene Wolfsethologen kennen. Auf diesem Weg lernte Tatjana Schneider dann auch Werner Freund kennen, den sie seit nun genau 20 Jahren im Wolfspark Werner Freund in Merzig begleitet. Dort hat sie seit dem die Möglichkeit Wölfe aus nächster Nähe zu beobachten, mit ihnen zu arbeiten und sie zu malen. Das Talent für die Malerei stellte sich schon in ihrer Kindheit heraus – ein Erbe ihrer Mutter. Als vor zwei Jahren bekannt gegeben wurde, dass Tatjana die Nachfolgerin von Werner Freund wird, nahm sie dieses zum Anlass ein Buch zu illustrieren, in dem viele ihrer gemalten Bilder aus 20 Jahren Wolfsbeobachtung zu sehen sind. Das Buch zeigt die Wölfe so wie sie leben.

Eine kleine Auswahl dieser Bilder können Sie, liebe Besucher, heute hier anschauen.

Tatjana Schneider wünscht Ihnen viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

Diese Bilder sind hier im WOLFCENTER bis zum 31.08.2013 ausgestellt und können auch erworben werden.